Am 05.05.2016 veranstaltete der FC Fasanerie Nord seinen 40.Vatertagsausflug und konnte somit ein kleines Jubiläum feiern. Angemeldet hatten sich 28 Väter und pünktlich um 9.00 Uhr ging es mit dem Bus von der Fasanerie zum auserkorenen Ziel in Kleinhöhenrain. Dort erwartete die Ausflügler mit dem Gasthof zur schönen Aussicht ein gepflegtes, gut bürgerliches Lokal, in dem für den Verein ein ganzer Raum reserviert war.

Nach einem kurzen Frühschoppen wurde auch schon das Mittagessen serviert und anschließend begaben sich 13 alte, aber noch rüstige Senioren auf eine kleine kulturelle Wanderung, wo es galt, auch noch ein paar andere Gaststätten zu besichtigen. Acht der 15 verbliebenen Väter veranstalteten zur Überbrückung der Kaltschalenlieferungen ein kleines Wattturnier, welches wie immer von Karl Riebl organisiert wurde. Den 1.Platz belegten hierbei Erwin Freytag & Werner Zahradka, Vizemeister wurden Otto Schandl & Goran Vlizo. Einen hervorragenden 3.Platz erkämpften sich Adam Walter & Gerd Naumann, der die kartenspielerischen Schwächen des Ehrenvorsitzenden sehr gut kompensierte und sie so vor dem letzten Platz bewahrte. Die schwere Last der Roten Laterne hatten so dann am Ende des Turniers Roland Weicker & Harry Kuhn zu tragen. Leider hat sich Karl Riebl dazu entschlossen, trotz seines fortgeschrittenen Alters und seiner Liebe zu München, noch einmal einen Neuanfang zu wagen und das schöne Bayernland für immer zu verlassen. Nein, nicht in die weite Welt zieht es ihn nach Amerika, Afrika oder Asien, sondern – noch schlimmer – in den Norden von Deutschland, der Heimat seiner geliebten Frau Ursel. Er hat aber fest versprochen, dass er sofort nach seiner Ansässigmachung in Norddeutschland ein Visum für Bayern beantragen wird, um auch beim nächsten Vatertagsausflug wieder die Planungen für das Wattturnier übernehmen zu können.

Die Wanderer hingegen hatten schwer mit dem guten Wetter zu kämpfen. Schon nach gut 30 Minuten Wanderung war der Flüssigkeitsverlust so groß, dass in  Ginsham ins Wirtshaus zum Schaukelpferd eingekehrt werden musste, um mit 1-2 Lagen Mineralwasser die Kreislaufprobleme wieder in den Griff zu bekommen. Danach raffte man sich notgedrungen auf, um den Rundwanderweg in einem einigermaßen zeitlichen Rahmen zu vollenden. Nach unbarmherzigen 3 km Asphaltstraße erreichte die Truppe in Unterholzham mit dem Wirtshaus zur Mühle endlich die zweite Zwischenstation auf ihrer Ochsentour. Hier ließen sich die unerschrockenen Spurenleser erneut nieder und wurden von der Bedienung in rasanter Geschwindigkeit mit mehreren Litern heißen Tee  beglückt. Nachdem man sich gesammelt, den Flüssigkeitsverlust mehrmals ausgeglichen und sich mit dem Gedanken an das bevorstehende Abendessen im Gasthaus zur schönen Aussicht motiviert hatte, machte man sich auf den Weg, auch noch die letzten Kilometer hinter sich zu bringen. Keiner hatte allerdings damit gerechnet, dass kurz vor dem Ziel noch einmal eine letzte schwere Steigung zu bewältigen war und so schleppte man sich mit letzter Kraft nach Kleinhöhenrain, wo dann ein paar übriggebliebene Hopfenkaltschalen der Wattspieler die Rettung waren.

Nie mehr so eine Gewalttour hieß es dann aus den Reihen der Wanderer, die auch nach dem Abendessen immer noch - wie traumatisiert von ihrer Wanderung - damit beschäftigt waren, die verlorene Flüssigkeit wieder aufzunehmen. Voller Mitleid mit den geschundenen Vätern fuhr dann der Busfahrer seinen Bus 50 Meter näher an das Gasthaus heran, um den erschöpften Wanderern ein paar Meter Fußweg zu ersparen.

Nach einem Erinnerungsfoto vor dem Gasthaus und der schönen Dorfkirche ging es schließlich in einem Rutsch zurück in die Fasanerie, die man gegen 19.45 Uhr im gut erarbeiteten Zeitplan erreichte. Mit dem im Bus zurückgelassen Leergut konnte dann auch wieder der Bus vollgetankt werden, so dass auch hier keine Kosten entstanden.

Alle Bilder des Vatertagsausflugs 2016 gibt es in unserer FCF Bildergalerie

 

Vatertag 2016