Am 1. Maifeiertag durften die E-Juniorinnen und deren Familien das Spiel der FC Bayern Frauen gegen Hoffenheim im Grünwalder Stadion besuchen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß am 2:0 Erfolg der Heimmannschaft und übertönten sogar die Gäste-Fans, die mit Trommeln angereist waren. Es war trotz des immer schlechter werdenden Wetters ein tolles Erlebnis für die Mädels und das Trainerteam.

Am darauffolgenden Samstag dann die erste Runde des Merkur-Cups. Da war es gut, dass man kurzfristig noch eine Ersatzspielerin mitgenommen hatte, denn die Turnierleitung hatte die Spieldauer kurzfristig Vorort auf 2x15 Minuten verlängert. Leider fielen aufgrund des Kommunionswochenendes und der Vorverlegung des Turniers einige Spielerinnen aus und so konnten die Trainer das Leistungsvermögen der verbliebenen Mannschaft nicht ganz einschätzen.

Aufgrund des Spielplanes für die zweite Runde würde ein Gruppensieg bedeuten, dass man dem Top-Favoriten FFC Wacker München aus dem Weg gehen könnte. Im ersten Spiel gegen den Post SV München begannen die Mädels allerdings ein wenig tranig und müde, führten jedoch durch schöne Aktionen bis zur Pause mit 2:0 Toren. Am Ende wurde es sogar ein deutliches 4:0 und so gab es laut Merkur-Cup Modus 4 Punkte für diesen Sieg.

Körperlich mussten die Spielerinnen jedoch aufgrund der heißen Sonne an ihre Leistungsgrenze gehen, was sich bei dem heutigen dünnen Kader leicht rächen könnte. Auch der andere Gruppengegner der Dreiergruppe siegte eine Stunde später genau mit dem gleichen Ergebnis, so dass ein Sieg im letzten Spiel her musste, um ein Sieben-Meter-Schießen zu vermeiden.

Nach über 2 Stunden Wartezeit nach dem ersten Spiel konnte man dann endlich das entscheidende Match angehen. Die Fasanenmädels dominierten das Spiel schnell, vergaben jedoch ihre Chancen leichtfertig. Der Gegner spielte immer wieder lange Abschläge auf ihre beste Stürmerin, doch hatte das Fasanenbollwerk hinten alles im Griff. Nach 10 Minuten dann endlich das erlösende 1:0 zum Pausenstand. In der 2. Spielhälfte das gleiche Bild. Der FC Fasanerie Nord macht seine Tore nicht und der Gegner versucht es mit langen Abschlägen. Zur Mitte der 2. Halbzeit wurde dann von den Trainern an der Taktikschraube gedreht und schon fiel das – nun wirklich - erlösende 2:0 zum Gruppensieg. Man konnte kaputt, aber zufrieden nach Hause fahren und sich schon mal mental auf die Qualifikation für das Finale freuen, welches am 24.06 2017 ausgetragen wird.

Einen Tag später spielte dann ein Großteil der gleichen Mädels ihr wichtiges Punktspiel in Grünwald, wo sie bei einem Sieg die Meisterschaft einfahren würden. Und jeder Fasanenfan, der die letzten Jahre aufmerksam mitgezählt hat, wird wissen, dass dies – wie beim großen FC Bayern München – die 5.Meisterschaft in Folge wäre. Es war wieder einmal ein typisches Sauwetter im Mai und aufgrund des Regens ein zerfahrenes Spiel. Trotzdem konnte man 7 Minuten vor der Pause durch eine Einzelleitung mit 1:0 in Führung gehen. Nach der dringend benötigten Pause kamen die Mädels wieder einmal nicht ins Spiel, konnten jedoch durch zwei schöne Aktionen das 2:0 und den 3:0 Endstand erzielen. Kurz vor Spielende löste Trainer Sascha Reichel dann noch ein Versprechen ein und zog sich Hemd und Krawatte an. Allerdings nicht ganz so, wie sich die Mädels das vorgestellt hatten. Dem ausgiebigen Jubel ein paar Minuten später, der obligatorischen Trainerdusche und einem Meistertanz stand nichts mehr im Wege. Nun liegt es an dem Trainernachfolger von Sascha Reichel & Jochen Schyma, diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen, denn beide wechseln mit etwa der Hälfte ihrer Mädels eine Stufe höher zu den D-Juniorinnen.

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