Bis auf den letzten Platz besetzt war die Sabatini Sportslounge als die Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz zum diesjährigen Sportgespräch für den Münchner Norden einlud. Zahlreiche Vereinsvertreter waren gekommen, um mit der Abgeordneten über das Thema Sport und dessen Zukunft zu sprechen sowie über ihre Vereinsarbeit zu berichten. Als Ansprechpartner der Landeshauptstadt München standen die Leiterin des Referats für Bildung und Sport, Beatrix Zurek, sowie Kathrin Abele, Stadträtin und stellvertretende sportpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion zur Verfügung. 

„München ist im Wandel. Unsere Stadt wächst, die Freiflächen für den Sport werden eng. Deswegen müssen wir jetzt handeln! Wir brauchen ein kreatives Miteinander der Stadt, der Vereine und der Sportler, um zusätzliche Platzangebote für den Sport zu sichern und neu zu schaffen. Ob die Gymnastik-Gruppe auf dem Dach oder der Turnraum in einer ehemaligen Vereinsgaststätte - jede Idee sollte geprüft werden“, macht die langjährige Sportstadträtin und sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag deutlich. 

Auch Walter Schmidkonz, erster Vorsitzender des FC Fasanerie-Nord e.V. griff in der anschließenden Diskussion das Problem der mangelnden Sportflächen auf. Er interessierte sich besonders für die Zukunft der Fagana-Gaststätte in der Georg-Zech-Allee und deren eventuelle Umwandlung in einen Sportraum. Außerdem wollte er wissen, ob an dem Gerücht etwas dran sei, dass bei dem geplanten Neubau des Gymnasiums in Feldmoching-Hasenbergl eine provisorische Pavillonanlage auf freie Sportflächen abgestellt werde? Die Leiterin des Sportreferats, Beatrix Zurek, konnte ihn beruhigen: Bei dem Gymnasium-Neubau sei noch nichts entschieden, man befände sich zurzeit in der Abstimmung. Es herrsche jedoch die Prämisse, dass keine Sportflächen beeinträchtigt werden sollten. Auch stimmte Beatrix Zurek dem ersten Vorsitzenden zu, dass es grundsätzlich günstiger sei, bestehenden Raum in Sportflächen umzuwandeln als einen Neubau zu errichten. Hierbei seien jedoch viele Dinge zu berücksichtigen und die Möglichkeiten müssten genau geprüft werden. 

Unterstützung erhielt Walter Schmidkonz von der Abgeordneten Diana Stachowitz: „Wir brauchen Kreativität, um zusätzliche Sportflächen in unserer Stadt zu schaffen. Dazu müssen wir auch ungewöhnliche Wege gehen, wie etwa ein Sportraum in einer ehemaligen Gaststätte. Die Vereine und deren Platzbedarf für ihre Sportlerinnen und Sportler müssen im Vordergrund stehen!“