Traditionsgemäß veranstaltete der FC Fasanerie-Nord auch in diesem Jahr wieder seinen beliebten Vatertagsausflug. Mit dem Bus und 19 Teilnehmern ging es dieses Mal an den schönen Riegsee, wo man in nicht weiter Entfernung das Forsthaus Höhlmühle ansteuerte und noch vor der offiziellen Öffnung des Gasthauses mit durstigen Kehlen vor dem Eingang stand.

Walter Adam, Initiator der Vatertagsausflüge hatte die Anreise viel zu großzügig berechnet und so war man gezwungen, die letzten Kilometer im Schleichtempo zu fahren, wo man dann aber immer noch weit vor 11.00 Uhr im Biergarten stand und auf die Öffnung der Türen wartete. Die Bedienung war aber gnädig und ließ die durstigen Seelen bereits ein paar Minuten früher in die reservierte Stube. Natürlich hatte es wieder der Busfahrer vergeigt, der sich einfach nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben unseres Ehrenvorsitzenden hielt.  

Ausgeschenkt wurde Paulaner Hell, Paulaner Dunkel, Paulaner Hell alkoholfrei, Paulaner Hefe-Weißbier alkoholfrei, Hefe-Weißbier und Dunkles Weißbier, so dass der eine oder andere schon mal ins Grübeln kam, ob es sich nun um echtes oder alkoholfreies Bier handelte und ob da nicht jemand mit den alkoholfreien seinen „Konsum“ in die Höhe schrauben wollte, um auch am Abend noch gut (da)stehen zu können. Es sei aber nun dahingestellt, wer sich für welches Bier entschieden hat, geschmeckt hat es allen und geschwankt hat man nur wegen der kleineren Erdbeben, die kurz vor der Rückfahrt einsetzten.  

Wie jedes Jahr teilten sich die Väter nach dem Mittagessen in zwei Gruppen. Zurück im Forsthaus blieben neun Väter, von denen sich acht am Wattturnier beteiligten, der Rest machte sich auf zu einer kleinen Wanderung nach Aidling, um im Gasthof Post zu testen, ob dort das Bier genauso gut schmeckt, wie in der Höhlmühle. Dies tat es und so dauerte die Pause länger als geplant. Als es schließlich zurück ins Forsthaus ging und man sich schon auf eine deftige Brotzeit freute wurde man erstmalig enttäuscht. Es gab keine Brotzeit im Angebot und so musste man sich den Hunger entweder mit einem süßen Windbeutel vertreiben oder bei der althergebrachten flüssigen Nahrung bleiben. Da aber doch mehrere hungrige Vatertagsausflügler das Fehlen einer Brotzeit in der Karte kritisierten, ließ die Wirtin als Versöhnung eine Runde Schnaps spendieren und so waren am Ende alle wieder glücklich und versöhnt.

Das Wattturnier gewann wie immer das Team Eckl/Auer mit sieben gewonnenen Spielen. Das ist nichts Neues, denn sie üben auch gemeinsam jeden Freitag im Fasanenstüberl. Überaus unglücklich landete das Team Walter/Mirlbauer mit lediglich vier gewonnenen Spielen auf Platz 2, gefolgt vom Team Weicker/Freytag. Das Schlußlicht bildete das Team Rozumnyj/Folger, die zwar im Verein als die besten Einzelspieler gehandelt werden, aber dennoch beim Vatertagsturnier nur die Rote Laterne mit nach Hause tragen durften. Freundlicherweise wurden die Preisgelder – 5 Euro Einsatz pro Spieler – von den Siegern an den Sponsorenkreis gestiftet und so konnte der Zuschuß vom Sponsorenkreis auf 200 Euro reduziert werden.

Die Rückreise nach München verlief ohne Zwischenfälle und so war man bereits gegen 19.00 Uhr wieder in der Fasanerie und der richtigen Vatertagsfeier im Fasanenstüberl konnte nichts mehr im Wege stehen, doch das ist eine andere Geschichte.

Alle Bilder vom Vatertagsausflug findet Ihr in unserer FCF Bildergalerie

 

 Vatertagsausflug 2019