Am Sonntag, den 01.07.2018 fand auf dem Königsplatz das M-Net Sportfestival statt und im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch der Street Soccer Cup für E-Juniorinnen ausgetragen. Mit dabei an dieser Veranstaltung waren neben den Fasanerie-Mädels auch noch die Mannschaften von TSV Hohenbrunn-Riemerling, SpVgg Markt Schwabener Au, FC Ottobrunn, Post SV München und FC Stern München. Gespielt wurde auf einem Street Court mit einer Spielfläche von 10 x 15 Metern, kleinen 1 x 1,5 Meter Toren, einer 1 Meter hohen Rundumbande und einem zusätzlichen Fangnetz von 2 Metern Höhe. Die Spielzeit betrug jeweils 8 Minuten und die Mannschaftsstärke 3 Spieler.

Der FC Fasanerie-Nord musste sich erst an diese ungewohnten Ausgangsbedingungen gewöhnen, konnte aber trotzdem spielerisch gut mithalten. Zwar wurde die erste Begegnung gegen den TSV Hohenbrunn-Riemerling recht unglücklich mit 2:3 Toren verloren und auch gegen den FC Stern München musste man mit dem Abpfiff noch den Ausgleichstreffer zum 2:2 hinnehmen, doch dann war Schluss mit lustig und die Mädels gaben sich kaum mehr eine Blöße. Ein 2:0 Sieg gegen den FC Ottobrunn, ein 2:2 Unentschieden gegen die SpVgg Markt Schwabener Au und ein abschließender 3:1 Sieg gegen den Post SV München sicherten am Ende einen tollen 2.Platz bei dieser eher als Spaßveranstaltung zu verstehenden sportlichen Auseinandersetzung.

Bei der Siegerehrung auf der Veranstaltungsbühne wurde dann allen teilnehmenden Mannschaften vor tausenden von Zuschauern eine Urkunde überreicht und die drei besten Teams bekamen zusätzlich noch Extrageschenke überreicht. Somit ist man gut gerüstet für das am kommenden Wochenende folgende große Finale im Merkur Cup in Puchheim, dem größten E-Junioren Turnier der Welt.

Mit großer Hoffnung fuhren unsere E-Mädels dann am Samstag den 07.07.2018 nach Puchheim zum Merkur Cup Finale. Die Hoffnung war deshalb so groß, da wir sowohl die erste Runde als auch die zweite Runde jeweils als Gruppenerster verließen. Gerade bei der zweiten Runde zeigten wir gegen Vereine wie die SpVgg Höhenkirchen, dem TSV Gilching und dem Gastgeber FC Moosining, dass wir sowohl spielerisch als auch vom Willen dem Gegner meist überlegen waren. 

Wie es für den Merkurcup üblich ist, startet das Finale beim FC Puchheim mit einer großen Show. Das Einlaufen ins Stadion, die Vorstellung der Mannschaften und Sponsoren und das Vorlesen aus dem Buch der Werte gehört hier einfach dazu und schlussendlich machte das auch die tolle Finalstimmung beim MerkurCup aus. Danach startet dann endlich der Fußball... Mit dem TSV Grasbrunn hatten wir zu Beginn einen schweren Brocken, zog er ebenfalls als Gruppenerster der zweiten Runde ins Finale ein. Die Mädels zeigten hier abermals Ihre Klasse und es war ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, dass der FCF aber nach 20 Minuten mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Leider mussten wir für den Sieg einen hohen Preis zahlen, da sich unsere Mittelstürmerin schwer verletze und leider nicht mehr weiterspielen konnte. 

Den weiteren Verlauf des Finales beschreibt man am besten mit dem Satz "Fußball ist Kopfsache" (auch mein Phrasenschweinderl füllt sich schön langsam). Dass dieser Satz aber nicht nur eine dahingesagte Fußballerweisheit ist, zeigten die nächsten Spiele. Nach einer bitteren 0:4 Niederlage gegen den FC Ottobrunn konnten unsere Mädels Ihre bisherige Leistung einfach nicht mehr abrufen. Die aufbauenden Worte und Taten der Trainer und Eltern versagten und wir verloren auch das letzte Gruppenspiel gegen den FC Moosining. Erst bei dem Spiel um Platz sieben konnte man sich wieder steigern und hielt lange gegen die SpVgg Röhrmoos das 0:0. Aber natürlich kassierten wir in der letzten Sekunde ein Tor und man kam nur auf den letzten Platz. 

Betrachtet man das Spiel gegen den TSV Grasbrunn, der immerhin den vierten Platz belegte, sieht man welch guten Fußball die Mädchen spielen können, wenn Körper Kopf und Wille zu 100% verfügbar sind. Natürlich sah das Team kurz nach dem Turnier nur den letzten Platz. Bedenkt man aber, dass die Mädels zu den besten acht Mannschaften Oberbayerns gehören und hier unter anderen Umständen gut mithalten konnten, relativiert sich der 8. Platz und Team und Trainer können sicherlich stolz auf diese Leistung sei.

An dieser Stelle auch noch herzlichen Dank an das Team des Merkur-Cups für den Event und den FC Puchheim, die ein klasse Finale ausgerichtet haben.

Natürlich gibt es das Ganze auch zum Nachlesen beim Münchner Merkur

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